Private Krankenversicherungen im Vergleich

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Die private Krankenversicherung bietet Privilegien, auf die keiner gerne verzichten möchte. Sie beinhaltet zum Beispiel eine höhere Krankenkostenübernahme im Krankheitsfall oder die bevorzugte Terminvergabe beim jeweiligen Arzt. Diese Art der Versicherung ist jedoch nicht für jeden erschwinglich, da privat Versicherte im Alter oftmals wesentlich höheren Beitrag erbringen müssen, als gesetzlich krankenversicherte Personen. Zudem muss der Arbeitgeberanteil mitgetragen werden.

Laut Stiftung Warentest sollte genau berechnet werden, ob ein Wechsel in die PKV lohnenswert ist und vor allen Dingen, wie sich der Beitrag im Laufe der Jahre erhöht. So ist der Beitrag für einen Mann von ca. 35 Jahren im Gegensatz zur GKV relativ gering. Mit zunehmendem Alter erhöht sich dieser Beitrag jedoch um ungefähr zwei Drittel. Bei Frauen fällt in diesem Alter ein sehr viel höherer Beitrag an. So ist schon in jungen Jahren darauf zu achten, dass über den Rentenversicherer Altersrückstellungen gebildet werden, auf die der Versicherte im Renten- alter zurückgreifen kann. Die Altersrückstellung muss bei Rentenantritt extra beantragt werden und beträgt max. 50 % des Beitrages. Bei gesetzlich Versicherten übernimmt die Rentenversicherung diesen Zuschuss auch ohne Antragsstellung.

Ein Beamter der vor seiner Verbeamtung nicht pflichtversichert gewesen ist, kann nicht in die GKV eintreten, ansonsten ist eine freiwillige Mitgliedschaft möglich, bei der der Versicherte jedoch keinen Arbeitgeberzuschuss erhält. Er erhält vom Dienstherrn lediglich im Krankheitsfall einen Zuschuss. Hierfür gibt es eine Verordnung, in der genau geregelt ist, was bei Krankheit vom Arbeitgeber übernommen wird und vor allen Dingen zu welchem Prozentsatz. Bei der Wahl des Versicherers sollte vor Abschluss der Versicherung genau geklärt werden, in welchem Umfang der private Versicherer eine Beihilfeversicherung anbietet, die im Krankheitsfall beansprucht werden kann. Ein Beamter, der im Ruhestand von seinem letzten Arbeitgeber eine Beihilfe zu den entstehenden Krankheitskosten bekommt, sollte diese sofort bei seinem Versicherer anmelden, da in diesem Fall der Beitrag zur Beihilfeversicherung erheblich gesenkt werden kann.

Stiftung Warentest rät privat Versicherten frühzeitig Vorsorge zu treffen, um die Mitgliedschaft bei der PKV lebenslang erhalten zu können. Vor allen Dingen sollten die zahlreichen Anbieter und ihre Leistungen vor einem Krankenversicherungswechsel genau geprüft und die Beiträge entsprechend verglichen werden, um so den bestmöglichsten Schutz zu einem relativ niedrigen Beitrag zu erhalten.

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